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StadtBezirks-SportVerband 4

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Stadtbezirk Köln 4 (Ehrenfeld)

TPSK / Tamburello - 5. Platz beim Europacup

beim Europacup (27.-29. Januar) in Rovereto

Mit einem fünften Platz sind die Tamburello-Herren der Telekom-Post-SG Köln aus dem sonnigen Norditalien zurückgekehrt. Damit erzielte man dasselbe Ergebnis wie im Vorjahr im südfranzösischen Arles. Trainer Dirk Ertel war dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis, verfügt sein Team doch im Vergleich zu den anderen Teams über wesentlich weniger Spielpraxis und Erfahrung. "Andreas Schädle und Mario Rau sind gerade mal ein halbes Jahr dabei und Patrick Legendre auch erst gut ein Jahr. Unter dieser Voraussetzung haben sie als Außenspieler neben Kapitän Norman Kempf eine überragende Vorstellung abgeliefert." Gerade im entscheidenden Spiel um den Einzug in die Finalrunde gegen den spanischen Meister aus Granada, den späteren Turnierdritten, wuchs das Kölner Team schier über sich hinaus und holte sich durch bedingungslosen Einsatz, hier vor allem durch den linken Außenspieler Patrick Legendre (siehe Bild) entscheidende Punkte. Bis zur Hälfte des Spiels dominierte man den Gegner fast nach Belieben, ehe sich die größere Spielpraxis, die stärkere Ausgeglichenheit auf allen drei Positionen und vor allem die mentale Stärke seitens der Iberer durchsetzten. Am Ende hieß es dann doch relativ deutlich 13:6 für die Spanier und der Finalrundeneinzug wurde verpasst. Allerdings zeigten die Kölner Spieler in diesem Spiel, welches Potential in ihnen steckt und das in der Zukunft noch viel von ihnen zu erwarten ist. Mit viel Selbstvertrauen wird man daher Ende Juli zur Titelverteidigung zur Deutschen Meisterschaft auf das Landesturnfest nach Osnabrück fahren. Im Spiel um den fünften Platz machten es die Kölner sich dann selber schwer und gewannen trotz einer deutlichen Führung am Ende nur sehr knapp mit 13:12, zeigten dabei aber erneut, vor allem in Person ihres Mittelspielers Norman Kempf, große Nervenstärke.

Der Europacup ging letztlich wie bereits im vergangenen Jahr nach Italien, dieses Mal an die Sizilianer aus Ragusa, die im Endspiel bereits aussichtslos 2:10 zurücklagen, um dann noch gegen den amtierenden französischen Meister aus Florensac nach einigen sehr strittigen Entscheidungen der italienischen Schiedsrichter, mit 13:12 zu gewinnen. Der zweite deutsche Vertreter, die Damen des SV Sachsenwerk Dresden, landeten auf dem vierten Platz. Die Damenkonkurrenz entschied ebenfalls ein italienisches Team für sich, das Sabbionara Trentino Team, im Endspiel gegen den französischen Meister aus Poussan.

Vorrunde Freitag, 27.Januar

Hauptrunde Samstag, 28.Januar